Die Betreuung unserer Schützlinge bringt viele Tierarztbesuche mit sich. So stehen zum einen reguläre Tierarztbesuche an, wie z.B. der Erstcheck und spezielle Untersuchungen und Behandlungen (siehe:  unsere Sorgen). Zum anderen müssen wir auch immer mal wieder zum tierärztlichen Notdienst, wenn einer unserer Schützlinge ganz plötzlich Krankheitssymptome zeigt, die ein sofortiges Handeln und damit verbunden einen Tierarztbesuch notwendig machen. Für uns ist es dabei selbstverständlich und zur Routine geworden, dass – bevor wir zum Notdienst fahren – wir noch einmal beim Hund Fieber messen.
Die Temperatur in Verbindung mit der Uhrzeit, wann Fieber gemessen wurde, hilft dem Tierarzt bei der Diagnose. Auch er misst bei der Untersuchung die Temperatur und so kann er sehen, ob und wie sich die Temperatur verändert hat. Die normale Körpertemperatur von Hunden bewegt sich zwischen 37,5 und 39 Grad Celsius, je nach Situation und Hund (z.B. Alter).

Das Fieber misst man beim Hund nicht unter der Zunge ;). Die Temperatur misst man im After, wobei das Fieberthermometer vor dem achtsamen Einführen mit Vaseline eingeschmiert werden sollte.
Sie notieren sich die Temperatur und die Uhrzeit, so dass darüber der Tierarzt eine Unterstützung hat, bei der Untersuchung des Notfalls.

Da ein Notfall immer mit viel Aufregung verbunden ist bereiten Sie sich entsprechend vor: Sie besorgen sich jetzt schon ein handelsübliches Fieberthermometer nur für Ihren Hund und messen mal vorsorglich oder zu Übungszwecken um für den Notfall schon mal diesen Handgriff getätigt zu haben. Desinfizieren Sie das Fieberthermometer und markieren Sie es mit dem Namen Ihres Hundes um eine Verwechslung mit dem eigenen Fieberthermometer auszuschließen.
Auch mit dieser Vorsorge wünschen wir eine notdienstfreie Zeit!

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