Suki

Suki kam zusammen mit Bailey (bereits vermittelt) Anfang Januar aus der Türkei. Sie sollten eigentlich nach Schweden zu einer Familie kommen, jedoch hat sich der Plan geändert, als sie bereits in Bulgarien in einem Transfer-Tierheim waren. Dort mussten sie dann über 3 Monate unter schlimmen Bedingungen warten, da keine Lösung gefunden wurde. Sie sollten schließlich wieder in die Türkei zurückgeschickt werden, wo die Situation für Straßenhunde derzeit katastrophal ist. Daher nahmen wir sie kurzerhand zu uns als Pflegestelle. Leider hat sich herausgestellt, dass ich mehr als sonst allergisch reagiere, weshalb wir jetzt noch dringender eine neue Pflegestelle oder ein endgültiges zu Hause suchen. Suki wird aktuell von meiner Tochter betreut.
Suki ist eine große Dame mit einem noch größeren Herzen. Sie ist menschenbezogen und lässt sich gerne streicheln. Dabei liegt sie am liebsten auf der Couch und schläft oder ist draußen für einen entspannten Spaziergang.
Suki ist wirklich eine liebe, ruhige Seele, die einfach auf ein warmes Bett und viel Liebe wartet. Beim Spazieren zieht sie nicht an der Leine und schnüffelt nur ab und zu. Bei anderen Hunden bellt sie nicht, beobachtet diese aber sehr genau. Näheren Kontakt haben wir bisher nur mit einem Hund getestet, er verlief unproblematisch. Rassebedingt hat sie einen sehr großen Beobachtungsradius.
In der Türkei konnte sie sich nicht gegen andere Hunde wehren und wurde dabei öfter verletzt, wodurch sie einen Teil ihrer Zunge verloren hat. Sie ist dadurch aber nicht beeinträchtigt. Suki benötigt klare Regeln und eine klare Struktur, um nicht anzufangen, Entscheidungen selbst in die Hand zu nehmen. Da sie sehr sensibel und feinfühlig ist, sollte dies ohne Druck passieren.
Bisher ist sie hier sehr kooperativ. Allerdings hat sie auf der Straße noch keine Kommandos gelernt, daher fehlt ihr noch die Grunderziehung (bis auf an der Leine gehen). Wir waren mit ihr mittlerweile mehrmals auf einem Hundeübungsplatz, damit sie Auslauf hat und wir sie zusammen mit einer Hundetrainerin besser kennenlernen können. Wird sie bedrängt, geht sie in die Vermeidung und versucht, sich der Situation zu entziehen.
Geschirr anziehen, Bürsten, Pfoten anfassen ist für Suki alles kein Problem. Auch mit kleinen Kindern kann sie gut, wenn diese nicht zu stürmisch sind. Sie hat eher Probleme mit lauten, hektischen Umgebungen, diese verunsichern sie und sie will sich am liebsten verstecken. Ebenso ungern geht sie an einer lauten Straße, daher wäre eine ländliche Umgebung besser geeignet. Tierarztbesuch/Autofahren ist kein Problem, auch wenn sie hier am Anfang gerne einen skeptischen Blick aufsetzt. Die neuen BesitzerInnen sollten Erfahrung mit Herdenschutz- oder großen Hunden haben.
Bei Interesse gern direkt bei meiner Tochter melden.
Infos
(kastriert)




