Max

Max wurde als Welpe mit 4 Schwestern von der Polizei aus einem Transporter geholt und alle kamen nach Ludwigsburg ins Tierheim. Dort habe ich ihn gesehen und adoptiert.
Unser Rudel schien komplett und wir besuchten1 1/2 Jahre die Hundeschule. Sitz, Platz, Bleib, Komm sind für ihn nicht unbekannt.
Aber er hinterfragt alles, will sein eigenes Ding machen und wir mussten eingesehen, dass eine unsere Hundeschule nichts für uns ist und wir nicht konsequent genug sind, um ihm auf Dauer den Halt zugeben, den er benötigt.
Max wiegt 47 kg (Stand Juli 2026) und mir fällt es zunehmend schwerer, den Hund zu halten.
Hinzu kommt meine Angst, er könnte sich mal wieder auf einen kleineren Hund stürzen, um ihn zu begrüßen oder den Macho raushängen zu lassen. Ich bin überfordert, werde ihm nicht mehr gerecht und bin am Ende. Max ist an einen Maulkorb gewöhnt, aber ich kann ihn einfach nichthalten. Jetzt bin ich gestürzt, habe den Fuss in Gips und Max ist aktuell in einer Pension untergebracht, weil ich gar nicht mit ihm rausgehen kann.
Ich wünsche mir für ihn ein Zuhause mit Grundstück, gern mit Artgenossen und eine Familie, die ihn liebt, denn er ist tief im Herzen ein ganz lieber großer Flappes. Es ist keine leichte Entscheidung, aber ich bin am Ende. Ich werde ihm nicht mehr gerecht und er soll doch nochschöne Jahre haben.
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(kastriert)

