Kalle

Kalle kam im Dezember 2024 zu uns. Er stammt von den Straßen Albaniens und wurden aus Mitleid mitgenommen, um in Deutschland weiter vermittelt zu werden. Leider hat Kalle keine Familie gefunden und da haben wir uns ganz spontan und blauäugig ohne Hundeerfahrung dazu entschlossen, Kalle bei uns aufzunehmen und ihm ein liebevolles Zuhause zu bieten.
Leider müssen wir uns nun eingestehen, dass wir mit der Situation überfordert sind und wir unserem Kalle nicht die notwendige Zeit und Erziehung bieten können, die er benötigt.
Kalle ist ein sehr aufgeweckter, neugieriger und verspielter Junghund mit eigenem Kopf. Als Kalle drei Monate alt war, haben wir angefangen, mit ihm zur Hundeschule zu gehen, diese haben wir bis Juli 2025 besucht, er war immer leicht überfordert davon, Einzeltraining wäre für Kalle voraussichtlich idealer. Kalle bringt eine solide Basis mit: Er läuft an der Leine, kennt alle Grundkommandos und ist stubenrein.
Beim Spazieren gehen ist er aufmerksam und neugierig. Mit anderen Hunden verträgt sich Kalle sehr gut, Katzen sind ihm noch etwas fremdlich, er hat regelmäßig Kontakt aber reagiert eher aggressiv. Andere Tiere wie Kühe, Schafe und Pferde kennt Kalle, er hatte aber noch keinen direkten Kontakt mit ihnen. Kinder kennt unser Junghund bereits, doch sie sollten standfest sein und respektvoll im Umgang mit Tieren - am besten im Jugendalter.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Kalle auch zu einer einzelnen Person vermittelt werden kann. Zieht er zu einem Paar, ist es wichtig, dass klare Grenzen gesetzt und konsequent eingehalten werden. Kalle profitiert von einem klaren Rahmen und kontinuierlicher Anleitung. Gleichzeitig zeigt er sich sehr kooperativ und schenkt seinen Bezugspersonen bedingungsloses Vertrauen, sobald die Bindung einmal aufgebaut ist. Für seinen Start ins neue Leben wäre jemand, der die Bedürfnisse selbständiger Hunde kennt ideal.
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(kastriert)

