Burli

Burli kam nach Vermittlung aufgrund mehrerer Vorfälle leider wieder zurück ins Tierheim. Ursprünglich kam er als Fundhund zu uns, über seine Vergangenheit können wir somit nichts sagen.
Burli bindet sich eng an seine Bezugspersonen und hält andere Zweibeiner auf Abstand. Er ist kein Anfängerhund - es hat mehrere Vorfälle gegeben und das muss unbedingt ernst genommen werden. Dennoch hat sich Burli sich bei uns in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Er schafft es inzwischen auch in unmittelbarer Nähe zu fremden Menschen, sich zurückzunehmen und den Zweibeinern die Kontrolle über die Situation zu überlassen.
Findet er einen Menschen sympathisch, dann ist inzwischen auch keine lange Kennenlernphase mehr nötig, bis er diesen an sich heranlässt. Für „seine“ Zweibeiner würde Burli alles tun. Er ist ein absoluter Traumhund, orientiert sich perfekt an uns Menschen und würde bei ausgiebigen Kuscheleinheiten am liebsten in den Zweibeiner hineinkriechen. Dass er mit seinen derzeit 50 kg (Stand Februar 2026) etwas zu schwer ist, um als Schoßhund Karriere zu machen, ignoriert er gekonnt.
Laut seiner Vorbesitzer kann er alleine bleiben und ist stubenrein. Er kennt die gängigen Grundkommandos und fährt problemlos im Auto mit.
Burli ist generell verträglich mit anderen Hunden, er kommuniziert inzwischen sehr schön mit Artgenossen und kann unter entsprechender Anleitung und Absicherung problemlos in einer Hundegruppe mitlaufen. Eine Vermittlung zu einem Zweithund kann jedoch nur bei 100%ig passender Sympathie zwischen den Vierbeinern erfolgen, wenn zudem gewährleistet ist, dass sie zumindest in der Anfangszeit nicht unbeaufsichtigt zusammen sind.
Zu Katzen und anderen Kleintieren kann Burli nicht vermittelt werden, auch Kinder dürfen aufgrund seiner Vergangenheit nicht in seinem neuen Zuhause leben. Er ist sehr wachsam und braucht unbedingt ein sicher eingezäuntes Grundstück. Er liebt es, draußen zu sein und wird auch in Zukunft sicherlich viel Zeit im Garten verbringen wollen. Dennoch wird Burli auf keinen Fall in reine Außenhaltung vermittelt, dafür ist er viel zu gern nah bei seinen Menschen.
Burli braucht Menschen, die ihm die Verantwortung seiner Ressourcensicherung konsequent, liebevoll und vor allem dauerhaft abnehmen. Sie müssen die Körpersprache von Herdenschutzhunden lesen können, denn Burlis Kommunikation ist sehr fein und für den Laien ist oft nicht zu erkennen, was er einem mit seinem Verhalten sagen möchte. Für HSH-Fans ist unser Hübscher ein Traum, denn er bringt genau das mit, was man sich von einem Hund seiner Art wünscht. Unterschätzt man ihn und seine Vergangenheit nicht und behält man seine schwierigen Seiten im Hinterkopf, gewinnt man einen Hund, der für seine Bezugsperson alles tun würde.
Wenn Burli Ihr Interesse geweckt und Sie Erfahrung mit (Herdenschutz-) Hunden haben, dann melden Sie sich gerne bei uns im Tierheim.
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(kastriert)


