Bonnie

Bonnie lebt seit über vier Jahren in ihrem jetzigen Zuhause und ist stark menschenbezogen, sensibel und eng an ihre Bezugspersonen gebunden.
Bonnie entspricht in vielen Punkten dem typischen Herdenschutzhund: Sie ist kein sportlicher Hund, mag keine langen Gassirunden und liebt stattdessen Ruhe, Übersicht und klare Strukturen. Am wohlsten fühlt sie sich im Garten oder entspannt auf der Couch bei ihren Menschen. Sie ist sehr feinfühlig, aufmerksam und im häuslichen Alltag ein ruhiger, angenehmer Hund. Bonnie kann tatsächlich „lächeln“ – ein sehr besonderer, ausdrucksstarker Charakterzug.
Leider kam es zu einem schweren Vorfall im Zusammenhang mit Futter/Ressourcen, bei dem Bonnie ein anderes Lebewesen angegriffen und beinahe getötet hat. In fachlicher Einschätzung (Hundetrainerin) ist klar: Es ging nicht um das konkrete Lebewesen, sondern um die Ressource Futter selbst. Bonnie zeigt hier eine ausgeprägte Ressourcenproblematik, die konsequentes Management erfordert. Aktuell wird Bonnie über striktes Management geführt (u. a. Maulkorb, räumliche Trennung, keine unbeaufsichtigten Situationen).
Ein dauerhaftes Leben unter diesen Bedingungen – insbesondere in einem Haushalt mit zukünftigem Kleinkind – ist weder sicher noch tierschutzgerecht. Daher wird dringend ein neues, passendes Zuhause gesucht. Wichtig für ein neues Zuhause: keine Kleinkinder idealerweise keine anderen Tiere (Ausnahme evtl. ein sehr souveräner, erfahrener Rüde) hundeerfahrene Menschen, idealerweise mit HSH-Erfahrung klare Führung, feste Strukturen, ruhiges Umfeld Haus mit Garten stark bevorzugt.
Die Ressourcenproblematik muss ernst genommen und fachlich begleitet werden. Bonnie ist kein grundsätzlich aggressiver Hund, sondern ein sensibler, bindungsorientierter Herdenschutzhund, der klare Rahmenbedingungen braucht. In einem passenden Umfeld – ohne Kinder und mit erfahrenen Menschen – ist sie ein sehr angenehmer, ruhiger und treuer Begleiter.
Bonnie ist gegenüber anderen Hunden selektiv. An der Leine zeigt sie je nach Hund Pöbelverhalten, insbesondere bei aufgeregten oder unsouveränen Begegnungen. In direktem Kontakt entscheidet Sympathie, Ruhe des Gegenübers und klare Führung. Mit souveränen, ruhigen Hunden – insbesondere Rüden – kann eine Vergesellschaftung bei passender Zusammenführung möglich sein, ist jedoch kein Muss.
Bonnie ist eine sehr menschenbezogene, loyale und fein wahrnehmende Hündin, die eine enge Bindung zu ihren Bezugspersonen aufbaut. Sie ist aufmerksam, lernfähig und arbeitet bei klarer, ruhiger Führung gut mit. Im häuslichen Umfeld zeigt sie sich zuverlässig, orientiert sich stark an ihren Menschen und kann gut zur Ruhe kommen.
Bonnie kennt Leine, Geschirr und Maulkorb und lässt sich im Alltag gut managen. Autofahren ist unproblematisch, Tierarztbesuche sind mit entsprechender Führung gut händelbar.
In neuen Umgebungen ist sie zunächst wachsam, orientiert sich jedoch bei klarer, ruhiger Führung gut an ihrer Bezugsperson.
Mir ist sehr wichtig, für Bonnie eine passende, dauerhafte Lösung zu finden. Sie ist kein Anfängerhund, aber eine sehr loyale und eng bindungsfähige Hündin, die bei klarer, souveräner Führung gut ansprechbar ist. Ein Tierheim möchte ich nach Möglichkeit vermeiden.
Bonnie wird nicht irgendwohin und nicht zu irgendwem abgegeben. Gesucht wird ein verantwortungsvolles, langfristiges Zuhause, das ihren Bedürfnissen gerecht wird.
Infos
(kastriert)



