Benedil

„Könntet ihr vielleicht … auch Benedil mitnehmen?“
In dieser Bitte lag so viel Angst und Überwindung.
Das Tierheim in Spanien, aus dem wir bereits vor einigen Jahren 5 Hunde übernommen hatten, war überschwemmt. Es war kalt und nass und für so große Hunde wie die HSH gab es keine Möglichkeiten, sie woanders unterzubringen..
Für Bao Bao und Torii hatten wir bereits zugesagt. Und dann war da Benedil.
Schwer an Leishmaniose erkrankt, hatte Hautprobleme, er sah richtig alt aus. Ihn dort zurücklassen, gerade weil es ihm ohnehin schon so schlecht ging?
Das konnten wir nicht. Also sagten wir “Ja”. ❤️
Als Benedil bei uns ankam, waren wir erschüttert über seinen Zustand und gleichzeitig überwältigt von diesem Hund: sein Lebenswille, seine Freude, seine innige Zuneigung zu Menschen und Hunden. So wird er nicht nur Benedil genannt, “Kuscheldil” steht ihm auch perfekt!
Wer sagt, es sei „unsinnig“, einen so kranken Hund aufzunehmen, hat Benedil nie in die Augen geschaut.
Die Leishmaniose hat Nieren und Haut zugesetzt. Spezialfutter, Medikamente, Untersuchungen – sogar ein Blutdruckmessgerät brauchten wir für ihn. Allein Futter und Medikamente: rund 300 € im Monat. Weitere Tierarztkosten kommen hinzu. Die anstehende Zahn-OP konnten wir erst einmal nicht machen, wir wollten seinem geschwächten Körper noch keine Narkose zumuten.
Aber Benedil wurde kräftiger. Und er genießt sein Leben. ❤️
Ja, es gab Interessenten. Doch die Angst vor diesen laufenden Kosten ist verständlich.
Die Kosten sind eine Belastung. Benedil ist keine.
Benedil ist ein Geschenk.
Benedils Geschichte ist aber noch nicht zu Ende erzählt.
Freut euch auf die nächste Nachricht von unserem Goldstück. ❤️
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(kastriert)













