Benedil

Wenn Vermittlungen einfach nur gut tun. Für den Hund. Für uns. Und für den Glauben daran, dass so viel mehr möglich ist, als wir manchmal denken. ❤️
Unser Kuscheldil Benedil ist zu Gudrun und Jakim gezogen. Gudrun hat mit Benedil nun den dritten Hund von uns adoptiert. Zuerst Silias, der inzwischen gestorben ist und nun Benedil zu Jakim. Gudrun weiß somit genau, was es bedeutet, zu einem Hund wie Benedil Ja zu sagen.
Denn seine Vermittlungschancen waren, nüchtern betrachtet, nicht besonders groß: Leishmaniose, bereits angegriffene Nieren, regelmäßige Kontrollen von Blutwerten und Blutdruck – und damit Kosten, die allein für die monatliche Versorgung an Spezialfutter und Medikamenten bei rund 300 Euro liegen.
Es gab also durchaus Gründe, die man hätte abwägen können.
Aber Gudruns Herz schlug so laut, dass es die Bedenken einfach weggeherzt hat und Benedil am 02. August zu ihnen zog. ❤️
Und nun schaut ihn euch an.
Keine drei Wochen später fährt Benedil Bus. So selbstverständlich, als hätte er das als Welpe kleinschrittig in der Hundeschule gelernt. Dabei können wir ziemlich sicher sein, dass Busfahren in seinem früheren Leben nicht gerade zum Alltag gehörte.
Und genau solche Bilder berühren uns, und sie schmerzen auch ein bisschen.
Denn wie viele Hunde wie Benedil werden unterschätzt? Wie viele werden aufgrund ihrer Rasse, ihrer Herkunft, ihrer Erkrankung oder irgendeines Etiketts vorschnell in eine Schublade gesteckt?
Dabei lohnt es sich so sehr, hinzuschauen: Wer ist dieser eine Hund eigentlich? Was bringt dieses Individuum mit? Und was wird möglich, wenn ihm ein Mensch vorbehaltlos, liebevoll und vertrauensvoll begegnet?
Benedil zeigt es uns gerade.
Wir sind verliebt. Gudrun auch. ❤️
Aber lest selbst die ersten Zeilen aus dem neuen Zuhause:
Hallo liebes aktives HSH-Team,
erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nachdemdie Adoption von der Oma Lakshmi leider nicht geklappt hat, da sie die Treppenzu mir nach Hause auf Dauer nicht bewältigen kann habt ihr euch im Team zusammengesetztund überlegt wer eventuell zu Jakim passen könnte. Dann kam der Vorschlag, dassBenedil vielleicht ein guter Kumpel für Jakim und natürlich auch für mich wäre.
Ich habe alle Reels, Fotos und Beiträge durchforstet undnichts über ihn gefunden, also gleich nachgehackt. Barbara hat mir dann ein paar Bilder und alle wichtigen Daten geschickt und mit Caro konnte ich schnellein Termin zum Kennenlernen Vereinbaren.
Es hat auf Anhieb gepasst, ich war Schockverliebt und Jakimwar auch nicht abgeneigt. Caro fand auch, dass die beiden gut miteinanderklarkommen, also gleich den zweiten Termin festgelegt.
Es ging alles so schnell und jetzt ist „Bene“ schon 10 Tage bei Jakim und mir. Er ist ein Goldschatz.
Er ist zurückhaltend, respektiert Jakims Lieblingsplatz undist sehr offen, an allen neuen interessiert, neugierig und gar nicht ängstlich. Aufpassen auf meinem Freizeitgrundstück und Kuscheln liebt er.
HSH-Sturheit …. bis jetzt noch nicht, aber so wie ich das abschätze, wird sich das hoffentlich noch entwickeln, wenn er sicher ist, das erbei uns bleiben darf. Er traut sich mit jedem Tag mehr zu und hat schon vieleHunde- und Menschenkontakte gehabt.
Die medizinische Versorgung ist auch kein Problem, der Bubist einfach nur lieb.
Ich danke euch allen von Herzen für euren unermüdlichenEinsatz für die Hunde und euer tolles Vermittlungskonzept, ich Berichte späternoch mehr über Benedils Entwicklung.
Herzliche Grüße von Benedil, Jakim und Gudrun
Vorstellung August 2026
„Könntet ihr vielleicht … auch Benedil mitnehmen?“
In dieser Bitte lag so viel Angst und Überwindung.
Das Tierheim in Spanien, aus dem wir bereits vor einigen Jahren 5 Hunde übernommen hatten, war überschwemmt. Es war kalt und nass und für so große Hunde wie die HSH gab es keine Möglichkeiten, sie woanders unterzubringen..
Für Bao Bao und Torii hatten wir bereits zugesagt. Und dann war da Benedil.
Schwer an Leishmaniose erkrankt, hatte Hautprobleme, er sah richtig alt aus. Ihn dort zurücklassen, gerade weil es ihm ohnehin schon so schlecht ging?
Das konnten wir nicht. Also sagten wir “Ja”. ❤️
Als Benedil bei uns ankam, waren wir erschüttert über seinen Zustand und gleichzeitig überwältigt von diesem Hund: sein Lebenswille, seine Freude, seine innige Zuneigung zu Menschen und Hunden. So wird er nicht nur Benedil genannt, “Kuscheldil” steht ihm auch perfekt!
Wer sagt, es sei „unsinnig“, einen so kranken Hund aufzunehmen, hat Benedil nie in die Augen geschaut.
Die Leishmaniose hat Nieren und Haut zugesetzt. Spezialfutter, Medikamente, Untersuchungen – sogar ein Blutdruckmessgerät brauchten wir für ihn. Allein Futter und Medikamente: rund 300 € im Monat. Weitere Tierarztkosten kommen hinzu. Die anstehende Zahn-OP konnten wir erst einmal nicht machen, wir wollten seinem geschwächten Körper noch keine Narkose zumuten.
Aber Benedil wurde kräftiger. Und er genießt sein Leben. ❤️
Ja, es gab Interessenten. Doch die Angst vor diesen laufenden Kosten ist verständlich.
Die Kosten sind eine Belastung. Benedil ist keine.
Benedil ist ein Geschenk.
Benedils Geschichte ist aber noch nicht zu Ende erzählt.
Freut euch auf die nächste Nachricht von unserem Goldstück. ❤️
Infos
(kastriert)




















