Alex

Reserviert
Steht nicht mehr zur Vermittlung
Happy End
Notfall
Auch Pflegestelle gesucht
Alex
Vereinshund
Zuletzt aktualisiert am:
7.4.2026
Update April 2026

Alex durfte im Dezember 2025 aus dem Canile nach Deutschland reisen und befindet sich seither auf einer Pflegestelle im Rhein-Main-Gebiet. Er lebt dort sehr naturnah direkt am Waldrand in einem Haus mit großem Garten. Er teilt sich sein Pflegestellen-Zuhause mit zwei Erwachsenen, einer Maremmano-Mix-Hündin und drei Katzen. Das Wohngebiet ist eine ehemalige Wochenendhaus-Siedlung und im Bezug auf Verkehr und andere Lärmquellen entsprechend ruhig. Das hat Alex erst einmal die Möglichkeit gegeben, den stressigen Geräuschpegel im Canile durch die Ruhe seiner jetzigen Umgebung hinter sich zu lassen.

Alex ist ein wunderschöner, schlanker junger Rüde, der mit großer Hingabe läuft und seine neue Welt erkundet. Dabei ist er am allerliebsten im Wald unterwegs: Hier fühlt er sich sicher und probiert sich voller Lust und Leidenschaft an seiner neuen Mobilität aus. Dabei zeigt er schon jetzt, dass ein athletischer Abenteurer in ihm steckt. Er folgt konzentriert Spuren und untersucht geschäftig, was ihm neu und spannend erscheint. Alex läuft schon sehr gut an einer langen Schleppleine und hört super auf unseren Rückruf. Seinem Verhalten nach hat Alex Jagdtrieb, derzeit ist er aber noch sehr gut abrufbar und kommt sofort angeflitzt, wenn man ihn auf den Weg zurückruft.

Im Umgang mit Artgenossen ist Alex zunächst etwas schüchtern, vor allem, wenn der andere Hund sehr überschwänglich ist. Das legt er aber – je nach Situation – recht schnell ab und lässt sich entsprechend des jeweiligen Vertrautheits- und Sympathielevels auf fröhliche Renn- und Tobespiele ein. Sein Sozialverhalten ist dabei ausgezeichnet: Er kann sich auf „Spielregeln“ einlassen und Grenzen akzeptieren sowie – je nach Gegenüber – auch selbst faire Grenzen setzen.

Mit den Pflegestellen-Katzen ist Alex sehr sanft und freundlich. Menschen gegenüber ist er recht lange zurückhaltend. Er braucht eine längere Anlaufphase, um eine Bindung aufzubauen. Obwohl er von Beginn an intensiv kommuniziert, ist dieser Austausch mit Menschen sehr leise: Alex schaut, schnüffelt vorsichtig dort, wo man bei ihm gesessen hat, und vor allem auf Spaziergängen reagiert er gut auf Ansprache. Nach geraumer Zeit kann er sich vertrauensvoll fallen lassen, sodass er Streicheleinheiten genießt.

Sein voriges Leben im Canile, das von Reizarmut und Abgeschiedenheit geprägt war, zeigt noch Spuren in Alex‘ Verhalten: Unbekanntes und Neues machen ihm noch sichtbar Stress. Alex geht mit viel Bedacht auf Fremdes zu und braucht dabei geduldigen guten Zuspruch. Um ihn behutsam an Neues heranzuführen, hilft Alex eine klare Struktur: gleiche Abläufe, vertraute Muster und feste Gewohnheiten geben ihm einen Rahmen, in dem er sich nach und nach an neue Aufgaben heranwagen kann. Damit zeigt sich auch deutlich, dass Alex lernen will und lernen kann.

Zuhause ist Alex entspannt und kuschelt sich am liebsten in seinem Hundebett ein. Er schläft viel und betrachtet seinen Platz als sicheren Ort, an dem er bevorzugt bleibt. Er frisst gut und unkompliziert, und auch Kauspielzeug und Leckerli nimmt er inzwischen begeistert an.

Alex sucht Menschen, die mit seiner hoch sensiblen Art reflektiert umgehen und seine Bedürfnisse als (noch) ängstlicher Hund berücksichtigen. Mit Zeit und Ruhe öffnet er sich und lässt einen fröhlichen, unternehmungslustigen und vertrauensvollen jungen Hund erkennen, der das Leben, seine Mitgeschöpfe und Bezugspersonen liebt.

Eine lebhafte Umgebung und ein wechselvoller Alltag könnten Alex vor Herausforderungen stellen, so dass er am besten bei Menschen aufgehoben wäre, die sehr naturnah wohnen, ihm die Zeit geben, die er braucht und erst einmal nichts von ihm erwarten. Wenn Kinder in der Familie leben, sollten sie schon etwas älter sein und viel Verständnis für einen Hund haben, der noch eine große Portion Rücksicht benötigt. 

Im Idealfall ist schon Erfahrung mit schüchternen, zarten Hundeseelen und ihren Bedürfnissen vorhanden. Wer zudem Freude daran hat, einen besonderen Hund in seinen teils etwas kauzigen Verhaltensweisen auch viel zu beobachten und ihm durchdachte Hilfen zu geben, um sich in behutsamen Schrittchen an ein neues Leben heranzuwagen, wird einen Schatz finden: Alex strahlende goldbraune Augen verheißen einen treuesten Gefährten auf immer.

Ein souveräner Ersthund für Alex unerlässlich – ein Hundekumpel gibt ihm Sicherheit und zeigt, dass man vertrauen kann.

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Alex' Weg ins Leben begann alles andere als behütet und geliebt, was für die Entwicklung von Welpen von großer Bedeutung wäre. Gemeinsam mit seinen vier Geschwistern - Alina, Amor, Anjali und Anouk - fand er sich in einem Karton vor unserem Partnertierheim, dem Canile Comunale Tortoli auf Sardinien, wieder. Alex lebt derzeit mit seiner Schwester Alina in einem Zwinger in Tortoli. Im Tierheim herrscht eine Atmosphäre, die weit entfernt ist von dem, was man sich für heranwachsende Hunde wünschen würde.

Die kahlen Beton- und Fliesenböden der Zwinger bieten wenig Komfort, und die tägliche Routine besteht hauptsächlich aus Warten und Langeweile. Spielzeug, weiche Körbchen oder selbst ein Grashalm sind Mangelware in dieser trostlosen Umgebung. Die kurze Auszeit auf der Piazza, während die Zwinger gereinigt werden, ist zwar ein willkommener Moment der Bewegung, aber er ist nur von kurzer Dauer und kann den Mangel an Abwechslung nicht ausgleichen. Es ist ein trauriger Anblick, diese jungen Hunde in einem Umfeld aufwachsen zu sehen, das kaum Raum für ihre natürlichen Bedürfnisse und Entfaltung bietet.

Die zwei jungen Hunde sprühen vor Energie, sobald sie aus ihren Zwingern treten. Dennoch zeigen sie insgesamt eine gewisse Scheu, besonders gegenüber Menschen und der lebhaften Geräuschkulisse, die von den anderen Hunden auf der Piazza ausgeht. Es ist ein regelrechtes Gewusel, wie in einem kleinen Hexenkessel. Beide lassen sich aber anfassen und genießen Streicheleinheiten.

Alex, ein wenig dunkler als seine Schwestern, zeichnet sich durch hübsche, beigefarbene Knickohren aus. War Alex zunächst noch der mutigere im Vergleich zu seinen Geschwistern, stellen wir nun fest, dass er sich immer mehr zurückzieht und ruhiger wird. Mittlerweile prägt sich seine Schüchternheit mehr aus, so dass es immer dringlicher ist, schnellstmöglich ein Ticket für die Reise nach Deutschland zu bekommen.

Es ist wichtig zu bedenken, dass Alex bisher nichts von der Welt gesehen hat und noch vieles lernen muss. Das betrifft natürlich auch Dinge wie Stubenreinheit, Autofahren und Alleinbleiben. Das Leben in einem Haus wird zunächst fremd sein und einige Herausforderungen mit sich bringen. Aber wir können sagen, dass die drei Geschwister, die bereits in Deutschland sind, sich prächtig entwickeln und keinerlei problematisches Verhalten zeigen. Zu bedenken ist, dass sie noch nie aus dem Tierheim herausgekommen sind; sie kennen kein Zuhause, keine Menschen, kein Auto, nichts! Sie brauchen Führung und ein stabiles Umfeld. Aber vor allen Dingen die Chance, Neues zu entdecken und aus ihren Fehlern zu lernen. Wir suchen klare, konsequente und hundeerfahrene Menschen, die Alex als Familienmitglied schätzen und Vertrauen für eine intensive Bindung zu ihm verstehen.

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Infos
Rasse
Maremmano-Mix
Schulterhöhe
ca.
49
cm
Geboren
ca.
Nicht bekannt.
11
/
2023
1.11.2023
Geschlecht
männlich

(kastriert)
Verträglich mit
Hündinnen
Rüden
Katzen
Besonderheiten
Junghund, schüchtern
Aufenthaltsort
55234 Erbes-Büdesheim
Aufenthaltsort
65232 Taunusstein, Hessen
Kontakt
STREUNERHerzen e. V.
Tel:
Erreichbarkeit
E-Mail an Organisation
Ansprechpartner:
Ines Paschmann
Tel:
Erreichbarkeit
Weitere Infos
E-Mail an
Ines Paschmann
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