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Hagebutte (HSH-Hilfe e.V.)

Hagebutte (HSH-Hilfe e.V.) Name: Hagebutte 

Rasse: Schäferhund MixAlter: geb. zwischen 1998 und 2002

Geschlecht: weiblich

Besonderheiten: 

hat Krebs; sozialverträglich, kommt mit allem klar

Beschreibung und Fotos

 

 

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-Steht nicht mehr zur Vermittlung-

Die kleinwüchsige Schäferhündin Hagebutte übernahmen wir im Alter zwischen 10 und 14 Jahren. Sie war vom Welpenalter an kurz angekettet, so dass sie sich nie bewegen, nie laufen, nie spielen konnte, sondern ihr ganzes Leben von der kurzen Kette so beengt verbringen musste, dass sich ihre Muskulatur nicht entsprechend ausbilden konnte und sie nicht ganz „rund“ geht. Auch hat sie einen großen Tumor am Bein und an der Brust und hatte von Stechfliegen blutig abgefressene Ohren. Ihr Herz ist noch recht gut, doch das Röntgenbild zeigte Steine und Metallteile im Magen, die die arme Hündin im verzweifelten Hunger verschlungen haben muss. Inzwischen hat sich ihre Magen der Metallteile entledigt, jetzt ist „nur“ noch ein Stein zu sehen. Das zeitlebens nur geschundenes Hagebuttchen ist nur lieb, freundlich und sanft. Unbegreiflicherweise liebt sie alle Menschen, verträgt sich auch mit Hunden bestens und tut auch keiner Katze was zuleide.

Wie kam nun diese bezaubernde Hündin an ihren doch recht ungewöhnlichen Namen?
Naja, sie hieß vorher Rosi. Und den Namen konnten wir aus vielen Gründen partout nicht stehen lassen.
Und da ihre Blütezeit an für sich vorbei ist, sie aber soviel Gutes in sich trägt und wunderschön für uns ist, heißt sie Hagebutte.
Da sie aber äußerst geschäftig tut und es immer eilig hat als habe sie heute noch äußerst wichtige Termine heißt sie bei uns auch Frau Dr. Hagebutte. Manchmal suchen wir schon fast ihre Aktenköfferchen und erwarten sie im Business-Kostümchen… dann heißt sie bei uns sogar Frau Prof. Dr. Hagebutte.

Wer möchte sein Leben mit Frau Professor bereichern und damit auch das des Hagebuttchens?

 

Das lebensfrohe Hagebuttchen hatte eine Heidengaudi auf ihrem Hospizplatz: Sie genoss die Spaziergänge mit ihren Hundekumpels, war fasziniert vom Fernseher mit den bunten und bewegten Bilder und einfach nur ein großartiger Schatz. Nichts schien sie stoppen zu können in ihrer Wißbegierde und Neugierde. Bis regelrecht von heute auf morgen ihre Haut sich aufzulösen schien und sich großflächige Eiterherde bildeten. Man konnte zuschauen, wie sich diese Flächen vergrößerten. Auch wenn wir mit ihr sofort in die Notaufnahme fuhren und alle notwendigen Untersuchungen machen ließen, bis zum nächsten Tag zerfiel ihre Haut noch mehr. Was diesen Prozess auslöste, lässt sich nicht sagen, ihr Zerfall war so extrem schnell, dass es eine einzige Quälerei gewesen wäre, sie weiter leben zu lassen. Mit Leberwurst als Reiseproviant trat das Hagebuttchen am 30. April ihre Weiterreise an und schlief in unseren Armen ein.

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