weitere Möglichkeiten, die Hilfe für HSH e.V. zu fördern

Maja (F. Radtke)

Maja_05-T Name: Maja
Rasse: Hellenikos Pimenikos-Mix
Alter: geb. November 2021
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten: verträglich mit ihr bekannten Artgenossen, ängstlich

Kontakt: Franziska Radtke, email
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Was gibt es schöneres für eine Familie als einen Familienhund? Ein Hund mit dem man spazieren gehen kann, der mit den Kindern Suchspielchen macht und mit ihnen durch den Garten tobt. Ja, das war auch unser Traum. Deshalb entschieden wir uns, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren. Im Vorfeld haben wir uns viele Gedanken zu Größe und Charakter des Hundes gemacht, als „Quasianfänger“ mit begrenztem Mietwohnraum in einem Wohngebiet passt auch nicht jeder Hund. Schnell haben wir eine entzückende Hündin gefunden. Maja, aus Griechenland. Es wurde eine Vorkontrolle gemacht und kurz darauf kam die bezaubernde Maja in Stuttgart an.

Wir staunten nicht schlecht, als wir sahen, dass sie die von uns gewünschte und wegen der schon erwähnten Umstände auch gut durchdachte Endgröße, schon fast erreicht hatte. Zudem hat sich herausgestellt, dass sie einen Teil Herdenschutzhund in sich trägt, der mit Sicherheit bei +50% liegt, und der uns von Anfang an etwas Sorge bereitet hat. Aber nun war sie da und wir wollten dem Hundemädchen eine faire Chance einräumen.

Maja hat sich schnell in unsere Herzen geschlichen. Sie ist ja auch eine süße Maus, die in vielen Momenten, vor allem mit unserer jüngsten Tochter, einfach die Ruhe weg hat. Sie gibt sich die größte Mühe, in ihrem neuen Leben anzukommen, begreift schnell und hat auch schon sehr viel gelernt in der kurzen Zeit. Sie kann Grundkommandos sowie eins, zwei Tricks, welche die größere Tochter ihr liebevoll beibrachte. Dennoch müssen wir uns leider eingestehen, dass Maja für unsere Lebensumstände eine Nummer zu groß ist. Und das meinen wir nicht nur körperlich.

Typisch für Hunde aus dem Ausland kennt sie nicht viel und bringt viele Ängste mit. Gerade im Wohngebiet geraten wir mit ihr immer wieder in Situationen, die nur schwierig zu lösen sind. Und das nicht nur wegen ihrer Ängste, sondern eben auch wegen dem Herdenschutzhund in ihr.

Was sie in Griechenland erlebt hat, wissen wir nicht, aber ihre gespaltene Zunge und die Blessuren auf ihrer Nase sprechen eine Geschichte. Vermutlich hat sie deshalb auch Probleme mit Hundebegegnungen. Einerseits möchte sie typisch Junghund hin und toben – was bei einigen Hunde auch schon klappt – andererseits hat sie große Ängste und tut das auch lauthals kund. Auch da stoßen wir mit unseren Nachbarn an Grenzen.

Deshalb sucht unsere Maja: ein ruhiges Plätzchen, wo sie ankommen und bleiben darf. Am liebsten Stadtrand, nicht gerade Wohngebiet und gerne mit eingezäunten Garten. Menschen, die sie mit Wissen um die Eigenschaften eines HSH und Empathie führen und leiten können, damit sie ein Leben ohne Ängste führen kann und sie in ihr Selbstvertrauen kommt. Wir arbeiten derzeit mit einer Hundetrainerin nach BAT und wünschen uns, dass dieses Training fortgesetzt wird.

Wenn Du der Mensch bist, in dessen Leben unsere Maja einen festen Platz bekommen kann, dann melde Dich bei uns. Nach einer positiven Vorkontrolle geben wir unsere Maja schweren Herzens gegen eine Schutzgebühr, die dem Tierschutz zugute kommt, ab.

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