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Gandhish (HSH-Hilfe e.V.)

2 Gandhish (HSH-Hilfe e.V.) Name: Gandhish 

Rasse: Kangal

Alter: geb. ca. 2000

Geschlecht: männlich, kastriert

Besonderheiten: 

kommt mit Rüden und Hündinnen klar, verschmust, Nierenprobleme, „kippelig“ beim Gehen

Beschreibung und Fotos

 

 

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-Steht nicht mehr zur Vermittlung-

Gandhish weiß es zu schätzen, dass er in der HSH-Hilfe e.V. Schutz, Liebe und perfekte Umsorgung gefunden hat. Alle tierärztlichen Untersuchungen hat er ohne Murren über sich ergehen lassen, auch wenn er sich mit allen Vieren dagegegen stemmt, die Tierarztpraxis betreten zu müssen. Er ist unglaublich liebenswert zu seinen Menschen, offen, zugänglich, verschmust und liebt es, zur Begrüßung sachte am Kinn seiner Menschen zu knabbeln. Mit anderen Hunden kommt er klar, auch wenn er recht schnell bei Neuzugängen klarstellen möchte, dass das alles sein Gebiet ist.  Da er jedoch nicht gut zu Fuß ist und sein Bewegungsfluß weniger einem Fluß als oftmals viel eher eine Ruckelpiste ähnelt, und es es dann doch nicht so böse meint, ist es für die anderen ein Leichtes, ihm zu „entkommen“.

Gandhish war bei Übernahme sehr abgemagert, er hatte eine Zubildung am Oberschenkel und einen Tumor im entzündeten Hoden. Als wäre das nicht bereits genug, mußte er gegen Räude behandelt werden, seinen Augen tränten und schmerzten aufgrund des Hänge- und des Rolllides und zu allem Überfluß hat er auch noch Nierenprobleme.

Er wurde aufgepäppelt (seine Leibspeise sind in geschmolzener Butter angeschwenktes Trockenfutter 🙂 ), seine Nieren werden behandelt und auchnoch weiter untersucht und seine Augen wurden operiert. Da wir die Augen-OP sehr spannend finden, die blutigen Fotos aber nicht für Jedermanns Geschmack (oder Nerven …) sind, haben wir die Fotoserie in einem gesonderten Bericht zusammengestellt: Gandhish Augen-Operation

 

Es gibt diese stillen, so unaufdringlichen, die sich dafür umso heftiger in das Herz bohren: Gandhish ist so einer… Er lebte auf seinem Hospizplatz mit mehreren Hunden zusammen, den Zusammenhalt hat er sichtlich genossen. Noch mehr sog er die Zärtlichkeiten und Aufmerksamkeit auf, die er bekam. Auch wenn er gegen Ende absolut taub war, er freute sich merkbar über ein lächelndes Kopfnicken, über ein Winken. In unseren Armen und in Sicherheit einzuschlafen war sein Größtes.

Plötzlich konnte er kaum noch aufstehen, seine Inkontinenz nahm stark zu, sein Kreislauf war erschreckend schlecht. Eilig fuhren wir in die Tierklinik: Probleme aufgrund seines Cushings, veränderte Nieren, Milztumor, Veränderungen in der Prostata und Blase, Verdacht eines Bandscheibenvorfalls. Seine Blutwerte waren jenseits von Gut und Böse. In der Hoffnung, dass es „nur“ eine Addison-Krise ist, die mit Medikamenten wieder in den Griff zu bekommen gewesen wäre, ließen wir in schweren Herzens stationär in der Tierklinik. Leider verbesserte sich sein Allgemeinzustand in keinster Weise, so dass wir am 01. Mai zu ihm in die Tierklinik fuhren, um ihn in unseren Armen einschlafen und ihn nicht allein zu lassen.

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