weitere Möglichkeiten, die Hilfe für HSH e.V. zu fördern

Winfred (HSH-Hilfe e.V.)

Zeilen aus dem neuen Zuhause

Musa ist so ein lieber Spatz, hat den Tierarzt-Besuch mit Bravour hinter sich gebracht und war überglücklich als wir wieder zuhause waren und vorallem – ALLE Anderen waren noch da –  smile
Er ist in den Garten gerannt, hat mit Gaia ne Runde gerauft und dann das Blumenbeet umgegraben !  Ich denke es geht ihm gut !

Winfred entpuppt sich langsam als Couchpotato – von selbst geht er kaum raus, obwohl die Tür den ganzen Tag offen steht -nur wenn ich gehe dann ist das ok dann kann man in den Garten hopsen und sich in die Sonne legen. Der Süsse ist auch ein Superfrühaufsteher – spätestens um 04:00 morgens hüpft er ins Bett und quietscht und meint ich müsste nun mal aufstehen und ihm die Tür öffnen – da rennt er dann auch von ganz alleine in den Garten – komische Uhrzeit oder ?????   lach

Also wie ihr seht geht es uns allen gut und ich bin dann so gegen 17:00 müde und darf noch nicht ins Bett –

 

 

Vermittlungstext

 

12 Winfred (HSH-Hilfe e.V.) Name: Winfred

Rasse: HSH-Mix

Alter: geb. ca. 2004

Geschlecht: männlich, kastriert

Besonderheiten:sehr sozialverträglich; „3-Beiner“; ängstlich gegenüber fremden Menschen

 

 

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Winfred lebte auf einem Schrottplatz, bis ein Auto ihn schwer verletzte und er ein Teil seines rechten Vorderbeines verlor. Da seine Situation vor Ort aussichtslos schien und sein aktuelles Bild einen blanken Knochen zeigte, der aus der Verletzung heraushing, setzen wir unser damaligen Aufnahmestop außer Kraft und sagten seiner Übernahme zu.

Das Bein war in der Zwischenzeit stümperhaft amputiert worden, ein mehr als störender, sich immer wieder entzündender Stumpf war geblieben. Somit stand recht schnell eine OP an, bei der das gesamte rechte Vorderbein amputiert wurde. Begleitende Röntgenaufnahme zeigten, dass er nicht nur am Vorderbein sehr schwer verletzt worden war, sondern er hat auch eine alte Fraktur im Becken, die ihm jedoch keine Probleme zu bereiten scheint.

Winfred zeigte sich anfangs stark traumatisiert und hatte vor allem heillose Panik. Dank seiner großen Neugierde ist er zunehmend aufgetaut, so dass er heute noch ängstlich ist, aber deutliche Fortschritte in der Entwicklung macht. Er kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen klar, wenn er auch am anfangs noch vorsichtig ist und keine zu schnellen Bekanntschaften wünscht, die er mit deutlichen Abwehrreaktionen beantwortet. Hat er Vertrauen zu seinem Hundekumpel gefasst, ist es einfach rührend und bezaubernd zu sehen, wie Winfred ihn nachahmt. Hierüber bieten sich sehr gute Möglichkeiten, ihn mit immer mehr Situationen und Dingen vertraut zu machen.

Wir wünschen uns für diesen wirklich liebenswerten Knopf ein am besten ebenerdiges Zuhause, sehr gerne mit einem bereits vorhandenem Hund, der Winfred anleitet. Ein Garten sollte vorhanden sein, da Winfred bis er Vertrauen aufgebaut hat, an der Leine panisch reagiert und somit die Spaziergänge langsam angegangen werden sollten.

Seine neue Familie sollte geduldig und offen sein, ihm die Zeit zu geben, die er für die Erkundung und Bewertung seiner Umwelt benötigt.

 

Ist es nicht großartig? Winfred und Musa haben sich bei uns kennen gelernt und wurde recht schnell dicke Freunde und konnten nun sogar am 02.03.2014 gemeinsam in ihr neues Zuhause ziehen und dann auch noch zu weiteren neuen Hundefreunden! So hat Winfred sogar nach 6 Jahren in unserer Obhut auch noch eine eigene Familie gefunden 🙂 Wir wünschen unserem Winfred alles Liebe und er soll schön die Couch und das Bett genießen 😉

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