weitere Möglichkeiten, die Hilfe für HSH e.V. zu fördern

Menta (RespekTiere e.V.)

Menta_05-T Name: Menta
Rasse: Maremmano (SH ca. 58 cm)
Alter: geb. 11. April 2017
Geschlecht: weiblich / kastriert
Besonderheiten: verträglich mit Artgenossen, menschenbezogen

Kontakt: respekTiere e.V., Stefanie Pietz, Tel.: 0228 – 42 99 620, email
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Menta verliert ihr Zuhause.

Die Familie von Menta muss sich schweren Herzens von ihr trennen, da sie ihr nicht mehr gerecht werden kann. Sie nennen sie „Bärle“, daher nennen wir Menta hier im Text auch „Bärle“. Sie befindet sich in Rheinland-Pfalz, zieht aber in absehbarer Zeit in eine Pflegestelle nach Niedersachsen um.

Menta kam als kleiner Welpe zusammen mit ihren Geschwistern durch unsere Präventionsarbeit von einem Schäfer zu uns. Wir waren froh, dass wir verhindern konnten, dass sich der Schäfer auf andere (grausame) Weise der Welpen entledigte und dass im Gegenzug ihre Mutter kastriert wurde. Die kleine Menta konnte glücklicherweise schon mit 16 Wochen nach Deutschland in eine Pflegestelle reisen, wo sie behütet und geliebt aufwachsen konnte. Da die Kleine die Einsamkeit des Schäferlebens gewohnt war, war die Integration zunächst nicht ganz einfach. Schließlich wuchs sie jedoch in diese Familie hinein und schloss sich ihren Bezugspersonen und dem vorhandenen Hunderudel eng an. Nach ca. einem Jahr, im Sommer 2018, wollte die Pflegestelle das starke Band, das zwischen ihr und der Hündin entstanden war, nicht mehr kappen. Sie wollte der Hündin ein Für-Immer-Zuhause schenken. Leider ist dieses Arrangement jetzt ist durch verschiedene Veränderungen ins Wanken geraten.

„Bärle“ hat sich sehr rassetypisch entwickelt, wie dies bei ihrer ursprünglichen Herkunft nicht anders zu erwarten war. Sie liebt lange Spaziergänge in der Natur, ist misstrauisch gegenüber Fremden, zeigt die typische Individualdistanzerwartung, meldet Veränderungen in ihrer Umgebung. Somit ist sie kein Hund für jedermann und jeden Ort. In ihrer jetzigen Umgebung herrscht einfach zu viel Trubel und zu wenig Freiraum und ländliche Beschaulichkeit. Sie ist aber eine tolle Maremmanohündin, die sich in ihrer Familie treu und liebevoll zeigt. Sie hat gelernt, gut an der Leine zu gehen und ist abrufbar, sie fährt gerne im Auto mit. Gegenüber manchen Umweltreizen reagiert sie aber empfindlich und ängstlich. Deshalb wären ein ländliches, ruhiges Umfeld und eine kompetente, souveräne Führung für sie ideal.

Leider darf sie in ihrem derzeitigen Umfeld nicht bellen und muss daher oft im Haus und im Hundezimmer bleiben. Aufgrund der veränderten Lebensumstände kann „Bärle“ ihr rassetypisches Verhalten nicht erlaubt werden, was belastend für die Hündin und auch für ihre Besitzer ist. Daher hat die Familie sich schweren Herzen entschlossen, „Bärle“ eine neue Chance zu schenken. Sie wird sehr geliebt und ist voll integriert, wird regelmäßig körperlich gefordert. In Zukunft sollten ihr die ständigen Einschränkungen ihres natürlichen Verhaltens erspart bleiben. Wir suchen ein Zuhause für sie in ländlicher Umgebung mit Haus und Garten oder Hof.

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