weitere Möglichkeiten, die Hilfe für HSH e.V. zu fördern

Rosalie (Streunerglück e.V.)

Rosalie1-T Name: Rosalie
Rasse: HSH-Mix
Alter: geb. ca. Oktober-November 2020
Geschlecht: weiblich
Besonderheiten: verspielt

Kontakt: Streunerglück e.V. , Janina Kuban, Tel.: 0160 – 93 77 63 07, email
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Diese flauschigen Zeitgenossen gehörten zu unserer „LKW“ Welpentruppe.

Den Namen bekamen sie, weil sie unter einem alten LKW in Mostar in ihren ersten Lebenswochen Schutz fanden. Doch leider nicht sehr lange und das Wetter und die Umstände schlugen zu. Die Elterntiere konnten wir leider nicht mit Sicherheit ausmachen, da sich in der Gegend ein größeres Rudel umhertreibt, die alle in Frage kämen.

Glücklicherweise wurden sie aber von unseren Partnern vor Ort gerettet und konnten dann in unser Streunerdorf einziehen. Dort wächst und die gedeiht die 10er Truppe und ist nun bereit die Welt ausserhalb des Streunerdorfs zu entdecken.

Und dafür suchen sie die passenden Familien. Die Welpen kennen es, vom Menschen angefasst und hochgenommen zu werden. Sie gehen freudig und vor allem Neugierig auf sie zu, lieben es an Schnürsenkeln zu ziehen und probieren allerhand aus. Durch verschiedene und vor allem wechselnde Gegenstände im Auslauf dürfen sie sich ausprobieren und lernen, unterschiedliche Reize zu verarbeiten und Lösungsstrategien zu entwickeln.

Die kleinen wurden zwar im Alter von ca. 8 Wochen von ihren Elterntieren getrennt, hatten aber nach der 10 tägigen Quarantäne (in der sie in ihrer Wurfgruppe zusammen waren und natürlich ganz normal Menschenkontakt hatten) immer andere Hunde um sich, um die Sozialkompetenz zu stärken. Zum einen andere Welpengruppen, zum anderen aber auch gute erwachsene Nannys, die den kleinen auch mal Regeln und Grenzen aufzeigen, wenn sie zu wild werden. Sie können also auch im zukünftigen Zuhause gerne zu bereits vorhandenen Hunden ziehen.

Da es sich bei ihnen um Herdenschutzmixe handelt, suchen wir für sie erfahrene Hundehalter, die sich im besten Fall schon mit diesen Rassen auskennen oder intensiv auseinandergesetzt haben. Die Erziehung sollte mit viel Ruhe und Konsequenz vorangetrieben werden.

Die kleinen sind nicht als Wohnungs- oder Stadthunde geeignet, sondern benötigen Haus mit Garten oder sogar einen Hof auf dem sie auch mal patrouillieren können. Man sollte sich bewusst sein, dass ein Herdenschutzhund den „Schutz“ Teil im Namen nicht umsonst trägt. Terretorialverhalten und in dem Zuge auch Lautäußerungen zum Vertreiben des ungewünschten Eindringlings können also durchaus ein Thema werden, weshalb man solche Themen bereits mit den Nachbarn geklärt haben sollte.

Außenreize außerhalb des Tierheims (Fahrzeuge, etc) sind für die Welpen noch Neuland. Auch Themen wie Stubenreinheit oder andere häusliche Basics beherrschen sie auf Grund des Lebens im Tierheim natürlich auch noch nicht. Die zukünftigen Familien sollten sich also darauf einstellen, dass die kleinen vor allem erstmal ein wenig Arbeit bedeuten. Katzen kennen sie noch nicht, aber bedingt durch ihr junges Alter sollte die Gewöhnung gut klappen.

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