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Sami u. Sara (R. Schmidt-Walter)

Sami u Sara Name: Sami und Sara
Rasse: Kuvasz
Alter: geb. 2012
Geschlecht: männlich/weiblich / kastriert
Besonderheiten: Sami: souverän, ruhig, verschmust/ Sara: sensibel, verschmust

Kontakt: Robert und Gisela Schmidt-Walter, Tel.: 02292 – 95 12 70, email
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Dream-Team sucht liebevolle Hände

Bei Sami und Sara handelt es sich um ein lebensfrohes, reinrassiges Kuvasz-Geschwisterpaar, das wir leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr artgerecht halten können. Beide sind eigenständige, wesensstarke und loyale Hunde, die es verdient haben langfristig in liebevolle Hände zu kommen.

Sami ist ein imposanter Rüde mit einem so tollen Wesen, das man ihn direkt packen und nie wieder gehen lassen möchte. Ich habe noch nie einen so souveränen, ruhigen und gleichzeitig aufgeschlossen-freudigen Rüden wie ihn kennenlernen dürfen. Er ist ein angenehmer Begleiter, weil er auch in neuen oder stressigen Situationen lässig reagiert. Aggressive oder territoriale Artgenossen zum Beispiel lässt er einfach links liegen. Das und seine Leinenführigkeit machen Spaziergänge mit ihm zu einem Genuss. Man kann die Leine bei diesem großen Hund bequem über den Zeigefinder legen und ihn mit leichten Schnalzgeräuschen lenken. Er folgt den Grundsignalen „Fuß, Sitz, Komm“ und „Stopp“ und nimmt Futter nur auf Signal hin an. Leckerchen lassen ihn kalt – für ihn ist es das größte Lob, kräftig getätschelt und gestreichelt zu werden. Denn Sami möchte seinem Menschen sehr gefallen, liebt es, Zeit mit ihm zu verbringen und mit ihm zu arbeiten. Am liebsten spielt er mit der Reizangel, weil er unglaublich gerne läuft, auch Leinenführspiele begeistern ihn, von Suchspielen ist er nur mittelmäßig überzeugt. Freilauf ist nach einigen Wochen kennenlernen und Training in einer verkehrsarmen Umgebung möglich (lässt sich über Signalpfeife abrufen). Kinder- und Katzenverträglichkeit ist nicht erprobt, aber vorstellbar. Sami ist ein genügsamer und ausgeglichener Hund, der in sich selbst ruht. Er ist glücklich, wenn er laufen, schnuppern und spielen darf, also Zeit mit Artgenossen und vor allem mit seinem Besitzer verbringen kann. Er ist wach, lernbegierig und verschmust. Ich bin absolut sicher, dass er auch sein neues Herrchen glücklich machen wird.

Sara ist eine aufgeweckte, verschmuste und sensible Hündin. Mit 6 Monaten fand man bei ihr zahlreiche entzündete Zysten, was leider auch nach ihrer Sterilisation zu einem dauerhaft erhöhten Östrogenspiegel geführt hat. Dies zeigt sich in einer erhöhten Sensibilität und Angstsymptomatik. Sie braucht viel Zeit, um sich an neue Personen, Situationen und Gegenstände zu gewöhnen. Manchmal erschrickt sie auch vor Bekanntem und zeigt im Gelände Panik-Reaktionen vor anderen Hunden. Das macht sie schwer berechenbar und sie braucht deswegen ein Herrchen oder Frauchen, das ihre Körperspräche gut lesen kann und daran arbeiten möchte, eine solide Vertrauensbasis zu schaffen. Sara ist beim Spaziergang so lange in ihrer eigenen Schnupper-Welt versunken, bis ihr Begleiter ihr „Action“ anbietet, dann ist sie voll dabei, zum Beispiel bei Such- oder Leinenführspielen. Freilauf ist nur in begrenztem Gelände möglich, weil Sara leidenschaftlich gerne Fährten verfolgt und jagt. Sie folgt den Grundsignalen „Fuß, Sitz“ und „Stopp“, solange sie nicht zu stark abgelenkt ist, und nimmt Futter nur auf Signal hin an. Ein Zusammenleben mit Kindern oder Katzen ist nicht zu empfehlen. Sara ist nicht gerne ganz alleine zuhause, vertraute Artgenossen reichen ihr aber als Gesellschaft vollkommen aus. Sie ist ein Gewohnheitstier, das gibt ihr Sicherheit. Ihre wichtigste Orientierung ist für sie ihr Bruder, mit dem sie ihr ganzes Leben verbracht hat und am liebsten auch weiterhin zusammen sein möchte. Eine Einzelvermittlung ist auch möglich, wenn sie eine ruhige konsequente Führung bekommt, die hundeerfahren genug ist, um einem ängstlichen Hund Sicherheit und Halt zu geben. Dann blüht sie auf und ist vor allem im häuslichen Umfeld eine feinfühlige, genügsame und verschmuste Seele.

Um Tierhäscher und –händler abzuschrecken, ist eine Schutzgebühr erwünscht. Diese sollte jedoch nicht an die jetzigen Besitzer gehen, die nicht an Profit interessiert sind, sondern in Form einer Spende an ein Tierheim oder eine Tierschutzorganisation Ihrer Wahl.

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