weitere Möglichkeiten, die Hilfe für HSH e.V. zu fördern

Femi (Hilfe für HSH e.V.)

DSCF7589 Name: Femi
Rasse: Kangal
Alter: September 2015
Geschlecht: männlich, kastriert
Besonderheiten: zurückhaltend fremden Menschen gegenüber, verträglich mit anderen Hunden

Kontakt: Hilfe für Herdenschutzhunde e.V., Mirjam Cordt, Tel: 06734-914646, oder 0170-4466354, email
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update November 2018

Femi hat sich zu einem tollen Hund entwickelt: super lieb und verschmust mit seinen Menschen, auch anderen Hunde gegenüber zeigt er sich verträglich und lebt zur Zeit mit Onni und Genoveva zusammen, diese Gruppe läuft auch noch mit Wapi. Femi orientiert sich sehr an seinen Menschen und meistert unter einer feinfühligen Anleitung auch neue Situationen. Wir wünschen uns für Femi ein Zuhause mit einem weiteren Hund.

update 23.08.17

So schnell kann es mit den updates gehen! In der Mittagrunde zeigte sich Femi so viel aufgeschlossener, dass ich das enge Kettenhalsband mit ein wenig Nachdruck doch noch über seine nicht mehr vorhandenen Ohren ziehen konnte. Auch das Anlegen eines neues Halsbandes ließ er problemlos zu. Es war so berührend zu sehen, wie er die ersten kurzen fiddle-Sequenzen zeigte und albern wurde. Die Hüftknochen und die Rippen staken nach 5 Tagen Aufpäppeln auch nicht mehr so raus! Wir sind auf einem richtig guten Weg und jeder einzelne Schritt hierhin war genau richtig 🙂

18. August 2017

Femi… einer von so vielen! Einer von so vielen Kangals, die auf einsamen Geländen, in Hinterhöfen, in Zwinger, oftmals angekettet vor sich hinvegetieren. Ein Blick in einschlägige Verkaufsportale wie Ebay-Kleinanzeigen zeigt dabei sogar nur die Spitze des Eisberges. So sehr wir wollten, wie können nicht jedem dieser unzähligen Hunde helfen. Aber es steht doch hinter jedem Hilferuf und Verkaufsanzeige eine empfindsame Seele, eine Seele, deren Bedürfnisse endlich und unbedingt erfüllt zu werden haben. Es schmerzt uns jedes Mal, nicht jedem dieser Wesen helfen können. Und dann gibt es immer wieder den einen, der uns noch tiefer berührt, für den wir es irgendwie möglich machen, dass er Obhut bei uns erhält. Dieses Mal war Femi der Glückliche.

Femi ist sehr dünn, er ist sehr sensibel, sehr unsicher und daher noch misstrauisch. Man merkt, dass er keinen Halt beim Aufwachsen bekam, kein Aufgefangen-werden im Sozialverband. Laut seinem Ex-Besitzer hat er ihn mit 4 Monaten kupiert und mit Räude in einem schlechten Zustand von einem „Züchter“ übernommen.

Aber wir sind zuversichtlich: ist ja schließlich nicht der erste HSH aus schlechten Verhältnissen, den wir übernehmen… Femi ist zwar wieder sehr zeitaufwendig in der Betreuung, aber die Erfahrung zeigt, dass diese Zeit für den Vertrauensaufbau und das sichere Anleiten die Weichen legt für die gewünschte Entwicklung. Daher sollten man Femis Beschreibung regelmäßig lesen. Updates sind sicher 😉

Da wir absolute Befürworter von Brustgeschirren sind und Kettenhalsbänder überhaupt nicht mögen, ist an dieser Stelle auf das Kettenhalsband auf den Fotos einzugehen: es ist zu eng, um es Femi einfach so über den Kopf ziehen zu können. Und mit Nachdruck (oder sogar mit dem Bolzenschneider wie damals bei Bokar) an Femi herumzuwerkeln, um diese dämliche Ding endlich zu entfernen, ist es leider noch zu früh.

Femi steht zur Zeit noch nicht zur Vermittlung. Zum einen muss er erst einmal psychisch stabiler werden, und zum anderen möchten wir ihn besser einschätzen können im Verhalten gegenüber Menschen und anderen Hunden, um das für ihn passende Zuhause zu finden.

 

 

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