weitere Möglichkeiten, die Hilfe für HSH e.V. zu fördern

Mirlo (Tiere in Not e.V. Paderborn)

Mierlo5 Name: Mirlo
Rasse: HSH-Mix (SH ca. 65 cm)
Alter: geb. ca. Juli 2013
Geschlecht: männlich / kastriert
Besonderheiten: verschmust, verträglich mit Artgenossen

Kontakt: Tiere in Not e.V. Paderborn, Tierheimleitung: Frau Klein und Frau Keuter, Tel.: 05254 – 12 355, email
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Mirlo kam über einen befreundeten spanischen Tierschutzverein zu uns. Er lebte in Spanien mit mehreren Hunden bei einer älteren Dame auf einer Finca. Aus gesundheitlichen Gründen musste sein Frauchen damals die Hunde ins Tierheim abgeben.
Mirlo zeigt sich jedem erst mal recht neutral. Aber er beobachtet die Menschen sehr genau und testet auch seine Grenzen. Man merkt bei ihm schnell, wen er vielleicht schwächer einstuft und wen er eher als Respektperson betrachtet.
Natürlich bewacht er inzwischen auch das Tierheim sehr gut und würde Fremde nicht so schnell auf sein Territorium lassen. Aber das liegt ja nun mal auch in der Natur seiner Rasse. Herdenschutzhunde sind eben sehr eigenständige Wächter.
Er neigt dazu seine Ressourcen – besonders in Bezug auf Futter! – sehr zu verteidigen. Das hat ein „Probewohnen“ bei Interessenten recht schnell zu Tage gebracht. Mirlo hat natürlich eine stattliche Erscheinung und kann seine „Drohungen“ auch entsprechend rüber bringen. Nicht jeder fühlt sich dem dann gewachsen.

Aber er zeigt sich auch sehr verschmust und liebt Streicheleinheiten. Er geht ruhig und manierlich an der Leine. Allerdings zeigt er sich oftmals gerade außerhalb oft unsicher. Hier merkt man, dass er eine Führungsperson braucht.
Auch in der Gruppe hier mit anderen Hunden – ob Rüden oder Hündinnen – klappt es inzwischen sehr gut. Klar, gibt es auch immer mal eine Nase, die ihm nicht passt, aber das hat ja jeder Hund.
In Spanien kam er auch mit Katzen klar. Hier sind wir uns da nicht so sicher, da er unserer Tierheimkatze schon gerne mal hinterher jagt.

Mirlos Menschen sollten sich nach Möglichkeit, erst mal Zeit nehmen ihn besser zu kennen lernen und eine Bindung zu ihm aufzubauen.
Erfahrung mit „richtigen“ Herdenschutzhunden wäre wünschenswert.
Da Mirlo gerne – besonders neu – gewonnene Ressourcen verteidigt, wäre es sinnvoll bestimmte Räume anfangs als „Tabuzone“ zu deklarieren.
Somit käme auch nur ein Haus mit Grundstück in Frage, wo man die Möglichkeit hat vorab Grenzen zu setzen. Man kann diese ja durchaus später aufheben, aber anfangs sollte man Konfrontationen und Auseinandersetzungen lieber meiden.

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