aktuelle Sorgen
Unverhofft kommt oft? Eigentlich nicht wirklich. Denn wenn man sich die Hunde anschaut, die die HSH-Hilfe e.V. in ihre Obhut aufnimmt und die in der Regel die „Aufnahmekriterien“ alt, krank und verhaltensauffällig erfüllen, ist es eigentlich absehbar, dass dieser Einsatz viel Geld kostet. Aber es kommen doch immer mal wieder wirklich nicht vorhersehbare tierärztliche Kosten auf uns zu, die uns neben dem tierischen Leid einfach die Luft nehmen, so dass wir hoffen, dass ihr uns wieder aufatmen lasst…
Von einer unserer “Stamm-Tierarztpraxen” bekommen wir immer eine große Sammelrechnung, in der dann auch oft noch Kosten für Hunde erfasst sind, die entweder in der Zwischenzeit vermittelt worden sind, oder aufgrund ihres Alters und Erkrankungen in unserem Hospiz sanft und umsorgt einschlafen durften. So dass Sie sich bitte nicht wundern, wenn eine Sorge um Tierarztkosten aktuell eingestellt ist, die behandelten Hunde jedoch bereits in unserer “Unvergessenen-Rubrik” aufgeführt sind.
Lieben Dank vom Team der HSH-Hilfe e.V
03.05.2012: Tierarztrechnung in Höhe von € 1.281,17
Dieser Betrag splittet sich auf in:
€ 61,87 Behandlungskosten
€ 1.219,30 Medikamentenkosten
Die Anzahl der Hunde, die eine Dauermedikation benötigen, steigt stetig an. Und damit leider auch die Kosten … ![]()
An den Medikamentenkosten geht das Gros an die medizinische Versorgung von Gandhish aufgrund seines Cushings und seiner weiteren “Wehwehchen”, sowie andie Schmerzbehandlung von Cordoba, Nepomuk, Gogo, Tallulah, Farkas, Leo, Zamzan.
24.04.2012: Tierarztrechnung in Höhe von € 208,27
Dieser Betrag splittet sich auf in:
€ 31,93 Behandlungskosten
€ 133,02 Medikamentenkosten
€ 43,32 Laborkosten
Die Behandlungkosten fielen bei der Untersuchungn von Panda an, die Medikamentenkosten gehen auf das “Konto” unserer Schilddrüsenpatienten und Gogo, die Laborkosten auf Ghandish und Panda. So läppern sich auch kleiner Beträge zu einer “störenden” Größe zusammen…
11.04.2012: Tierarztrechnung in Höhe von € 2.244,31
Dieser Betrag splittet sich auf in:
€ 1.299,27 Behandlungskosten
€ 945,04 Medikamentenkosten
Die Behandlungkosten fielen bei Untersuchungen von Gandhish, Gogo und Bingo an. Die Hauptkosten gehen jedoch auf Babapapa und Bébé. Babapaba mußte dreimal in Narkose gelegt werden, um seine massiv vereiterten Ohren reinigen und behandeln zu können. Diese Behandlung bei vollem Bewusstsein auszuführen, wäre nicht vertretbar gewesen. Die Folgebehandlungen gingen danach ohne Narkose durch tägliche Ohrentropfen. Bei Bébé war es tatsächlich schon 5 vor 12: Er hatte eine Fremdkörper-OP.
Entsprechend der Behandlungen von Gandhish, Gogo, Bingo, Babapapa und Bébé fallen Kosten für die benötigten Medikamente an.
07.04.2012: Tierarztrechnung in Höhe von € 295,48
Ein Tag mit Gandhish in der Tierklinik…. Wir liessen erneut seine Nebennieren schallen und zusätzlich einen Low-Dose-Dexamethason-Hemmtest durchführen wegen des Verdachts auf Cushing-Syndrom, Blutprobenentnahme jeweils erneut nach 4 Stunden und nach 8 Stunden. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt und hoffen, dann endlich der Ursache für seinen extremem Durst gefunden zu haben.
27.03.2012: Tierarztrechnung in Höhe von € 1.420,76
Auch bei Lale sind wir unseren Prinzipien treu geblieben und haben uns an unsere Aufnahmekriterien “alt, krank, verhaltensauffällig” gehalten. In Lales Fall ging es weniger um “alt und verhaltensauffällig”, dafür aber um “krank” …
Lale mußte gleich nach ihrer Aufnahme in unseren Verein wegen massiver Darmprobleme und schweren Infektionen für einige Tage stationär in der Tierklinik untergebracht werden. Sie ist noch schwächlich und muß noch einige Zeit in unserer Quarantäne verbringen, so dass wir noch nicht allzu viel zu ihr sagen können. Sie wird in der nächsten Zeit vorgestellt werden. Schon einmal vorab: Lale eine bezaubernde junge Kangal-Hündin
10.03.2012: Tierarztrechnung in Höhe von € 1.047,46
Dieser Betrag splittet sich auf in:
€ 446,41 Behandlungskosten
€ 358,89 Laborkosten
€ 242,16 Medikamentenkosten
Die Behandlungkosten fielen bei der Untersuchung von Gandhish, bei dem die Ursache seiner extremen “Trinksucht” gefunden werden muss, und einer Notuntersuchung für Bébé an, die notwendige Fremdkörper-OP wird auf der nächsten Rechnung zu finden sein. Entsprechend fallen natürlich auch Laborkosten an, die dieses mal auf das “Konto” von Gandhish, Babapapa und Gogo gehen.
Die Medikamentenkosten umfassen den Verbrauch an den Medikamenten für Dariushs Autoimmunerkrankung und die weiteren notwendigen Schmerz-, Schilddrüsemedikamente.
14.02.2012: Tierarztrechnung in Höhe von € 2.433,28
Dieser Betrag splittet sich auf in:
€ 1.302,38 Behandlungskosten
€ 1.130,90 Medikamentenkosten
Die Medikamentenkosten umfassen den Verbrauch an notwendigen Schmerz-, Schilddrüsen- und Anti-Epilepsiemedikamenten für 2 Monate, die wir bei einem unserer Vertrauenstierärzte ordern. Unglaublich, welche Summen so “nebenbei” bei der alltäglichen Versorgung anfallen, ohne dass etwas “Besonderes” angestanden hatte.
Die Behandlungskosten sind eine Zahnbehandlungen bei Captain, Kastration bei Tallulah und die Operationen (Augen, Kastration, Entfernung von Tumor und Zubildung) bei Gandhish.
09.02.2012: offene Rechnung für Futter & Co. in einer Gesamthöhe von €6.019,65
Dieser Betrag setzt sich aus den Kosten für die Monate Oktober, November und Dezember 2011 zusammen.
Darin enthalten sind nicht nur das “normale” Futter, sondern entsprechende Spazialfuttermittel und -Diäten für Allergiker, Krebspatienten und andere Sensibelchen. Sowie Ergänzungsfuttermittel wie Teufelskralle, Grünlippmuschel und weiteres Bewährtes und Notwendiges für die diversen Erkrankungen, die nicht unter den Begriff “Medikamente” fallen.
04.02.2012: Tierarztrechnung in Höhe von € 2.171,80
Dieser Betrag splittet sich auf in:
€ 1.386,72 Medikamentenkosten
€ 782,08 Behandlungskosten
Die Medikamente sind wie immer zahlreich und kostenintensiv. Das bringen unsere bevorzugt aufgenommenen Hunde mit den Kriterien “alk, krank oder verhaltensauffällig” nun mal so mit sich. Die Hauptkosten gehen auf die Schmerzmittel, Anti-Epilepsie-Mittel und auf das Entwurmungspräparat.
Behandelt im Sinne von “eine akute Krankheit behandeln” gab es nicht. Es wurde viel eher Vorsorge betrieben, denn die alljährliche Impfung des Großteils der Vereinshunde stand an.
25.01.2012: Tierklinikkosten in Höhe von € 1.633,72
Cordabo wurde operiert! Die alte Platte wurde entfernt, die mit unüblichen Schrauben fixiert war, die eher welchen aus dem Baumarkt ähneln, als denen für ein Implatat in den Knochen. Wer auch immer dieses Implatat eingesetzt hatte, unglaublich, wie leichtsinnig vorgegangen und welche Schmerzen für den Hund in Kauf genommen worden waren. Die beiden Zubildungen, die ebenfalls am Oberschenkel entfernt wurden, stellten sich als Zysten heraus, die sich um alte, nicht entfernte Nähte gebildet hatten.
Aber nicht nur die lästige Platte ist er nun endlich los, es wurde auch eine Kreuzband-OP durchgeführt und sein völlig desolates Knie mit stark beschädigtem Meniskus so gut es möglich war “gereinigt”. Und nun steht der, wenn auch aufwendige, Heilungsprozess an. Natürlich wird Cordoba nie gerade und voll funktionstüchtige Hinterbeine wieder gewinnen. Aber dies war von vorneherein klar und Ziel war es, die Lebensqualitität für diesen lebensbejahenden und lebenshungrigen Hund um ein vielfaches zu erhöhen. Ziel erreicht!
10.01.2012: Tierarzt-Rechnung in einer Gesamthöhe von €1.784,57
Dieser Betrag splittet sich auf in
€ 1.088,58 Medikamentenkosten und
€ 695,99 Behandlungskosten
Die Hauptmedikamentenkosten gehen auf die notwendigen Schmerzmittel, Schilddrüsenbehandlung, Spezialshampoo aufgrund Dariush Hautproblematik und die Medikamente für unsere Epileptikerin Panda. Die Behandlungskosten gehen zum Großteil auf die Kastrationen von Kormi, Szutyi und Lumumba, sowie Zahnbehandlungen bei Captain und Lumumba.
06.01.2012: Laborkosten in Höhe von € 260,65
Die Blutuntersuchungen gehen auf das “Konto” von Toni, Gandhish und Tallulah.
19.12.2011: Tierarzt-Rechnung in einer Gesamthöhe von €1.686,09
Dieser Betrag splittet sich auf in
€ 1.330,02 Medikamentenkosten und
€ 355,35 Behandlungskosten
Die Hauptmedikamentenkosten gehen auf die notwendigen Schmerzmittel, Schilddrüsenbehandlung, Spezialshampoo aufgrund Dariush Hautproblematik und die Medikamente für unsere Epileptikerin Panda. Die Behandlungskosten gehen zum Großteil auf die Entfernung einer Zubildung bei Lumi und eine Untersuchung bei Liv.
29.11.2011: offene Rechnung für Futter & Co. in einer Gesamthöhe von €6258,75
Dieser Betrag setzt sich aus den Kosten für die Monate Juli, August und September 2011 zusammen.
Darin enthalten sind nicht nur das “normale” Futter, sondern entsprechende Spazialfuttermittel und -Diäten für Allergiker, Krebspatienten und andere Sensibelchen. Sowie Ergänzungsfuttermittel wie Teufelskralle, Grünlippmuschel und weiteres Bewährtes und Notwendiges für die diversen Erkrankungen, die nicht unter den Begriff “Medikamente” fallen.
29.11.2011: offene Tierarzt-Rechnung in einer Gesamthöhe von €908,62
Dieser Betrag splittet sich auf in
€ 854,08 Medikamentenkosten und
€ 54,54 Behandlungskosten
Die Hauptmedikamentenkosten gehen auf die notwendigen Schmerzmittel, Schilddrüsenbehandlung, Spezialshampoo aufgrund Dariush Hautproblematik und die Medikamente für unsere Epileptikerin Panda
03.11.2011: Tierklinikkosten in Höhe von €612,46
Einer unserer Neuzugänge, Cordabo hat fürchterlich schiefe Hinterbeine. Völlig verschoben in ihrer Achse, extrem unterbemuskelt. Sein Anblick treibt einem die Tränen in die Augen. Es galt abzuklären, inwieweit man ihm mit welchem Mitteln helfen kann, so dass der Besuch der Tierklinik beim Spezialisten unumgänglich war.
02.11.2011: offene Tierarzt-Rechnung in einer Gesamthöhe von €1827,13
Dieser Betrag splittet sich auf in
€ 695,43 Medikamentenkosten und
€ 1131,70 Behandlungskosten
Die Hauptkosten gehen auf die Hunde Lumi (Augenoperation), Oblomow (Krebsbehandlung mittels Cytostatikum), Frixos (Zahn-OP) und Zazou (Kastration)
31.10.2011: Tierarztrechnung in Höhe € 202,86
Diese Kosten sind für Lumumbas erste Hautuntersuchung bei einer Hautspezialistin. Folgeuntersuchungen sind notwendig, so dass weitere Kosten zur Behandlung seiner offenen Stellen an seinen Pfoten anfallen werden.
28.10.2011: offene Tierarzt-Rechnung in einer Gesamthöhe von €1573,79
Dieser Betrag splittet sich auf in
€ 947,86 Medikamentenkosten
€ 443,03 Behandlungskosten und
€ 182,91 Laborkosten
Die Hauptkosten gehen auf die Hunde Dariush (Hautproblematik), Oblomow (Krebsbehandlung mittels Cytostatikum) und Hilde (Kastration)
07.10.2011: Tierklinikkosten in Höhe von €276,30 für Jazz und Szutyi
Die Hüfte von Jazz galt es erneut zu untersuchen mit positivem Ergebnis: wir können das Schmerzmittel absetzen!
Da Szutyi Probleme beim Kotabsatz trotz normaler Kotkonsistenz hat, wurde die Ursache hierzu mittels Ultraschall abgeklärt. Da wir Sorge vor einem Tumor hatten, waren wir mit der nun diagnostizierten leichte Perianalhernie regelrecht erleichtert. Sie macht ihm keine weiteren Probleme, allein das Futter muß nun faserreicher sein, so dass zu Szutyis Leidwesen nun Weizenkleie mit eingemischt wird.
03.10.2011: Tierklinikkosten in Höhe von € 1986,76 für Buzi und Captain
Buzi, ein unglaublich liebe- und vertrauensvoller, zwischen 10 und 12 jähriger Polski Owczarek Podhalanski, kam mit Atemgeräuschen und altem gebrochenen Unterkiefer in unsere Obhut. Der Besuch in der Tierklinik mit dem Verdacht auf Kehlkopflähmung zog uns den Boden unter den Füßen weg und Buzi aus diesem Leben: Kehlkopflähmung, Schilddrüsentumor und Lungentumor.
Und dann Captain, bereits seit einigre Zeit in der Obhut der HSH-Hilfe e.V. Mittags aß er noch munter sein Essen, nahm abends seinen Gutenachtkeks – und am nächsten Morgen rasten wir mit dem Verdacht der Magendrehung in die Tierklinik! Unvorstellbar, wie heimtückisch und tatsächlich aus dem Nichts heraus eine Magendrehung entstehen kann. Captain gilt nicht als „Risikopatient“, er hat keine aufgezogene Bauchlinie, ruht nach dem Fressen, was zudem auch immer eingeweicht ist, hatte an dem Tag nachweisbar keine besonderen Stressmomente, sondern verbrachte ihn ausgeglichen mit seinen Kumpels und trotzdem bekam er die Magendrehung. Er hat überlebt.
Es gibt keinen 100%igen Schutz vor der Magendrehung. Man kann die Risiken verringern, aber sie nicht wirklich vermeiden.



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