weitere Möglichkeiten, die Hilfe für HSH e.V. zu fördern

Cordoba (HSH-Hilfe e.V.)

4 Cordoba (HSH-Hilfe e.V.) Name: CordobaRasse: Centralasiatischer Owtscharka

Alter: geb. ca. 2006

Geschlecht: männlich, kastriert

Besonderheiten: sehr starke Beeinträchtigung seiner Hinterbeine, verträglich mit Artgenossen

 

 

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Für uns ist es immer wieder unfassbar und unbeschreiblich berührend und beglückend, wie Hunde in einem äußerst heruntergekommenen Zustand bereit sind, sich auf den Menschen einzulassen, ihm liebe- und vertrauensvoll zu begegnen. Cordoba ist ein solches „Wunderwerk“.

Vorübergehend war er vermittelt, zeigte jedoch in der Familie unter anderem ein zu großes Schutzverhalten, so dass er selbstverständlich wieder in die Obhut der HSH-Hilfe e.V. zurück kam, als sein Verhalten für die Familie nicht mehr tragbar war. Da seine vorübergehende Familie überaus liebevoll und aufopferungsvoll mit ihren Hunden umgeht, hatten wir Sorge, dass Cordoba bestürzt reagieren könnte, wenn er von dort wieder weg muss.  Für uns war es ein Geschenk, wie freudig er reagierte: als wäre er nur kurz mal auf Urlaub gewesen, begrüßte er alles und jeden glücklich. Für ihn war klar: er ist wieder „Daheim“.

Er ist eine Seele von Hund, unglaublich weise, verträglich mit Rüden und Hündinnen. Allein sein katastrophaler Bewegungsapparat erschwert ihm sein Leben und behindert ihn außerordentlich.

Die Untersuchungen in der Tierklinik haben ergeben, dass seine Knie schwerste athrotische Veränderungen aufweisen, evtl. ein Kreuzbandriß, und eines seiner Hinterbeine zeigt eine extreme Achsenverschiebung. Erstaunlicherweise ist am Oberschenkel seines rechten Beines eine große Platte vorhanden. Wer ihn operieren ließ und warum, bleibt Cordobas Geheimnis.

Welche weiteren Untersuchungen und  Operationen notwendig sind, um ihm Erleichterung zu verschaffen, wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Je nachdem, wie die jetzigen Medikamente anschlagen, wird weiter beratschlagt und für ihn die beste Lösung gewählt.

 

Am 25.01.2012 wurde Cordoba operiert. Die alte Platte wurde entfernt, die mit unüblichen Schrauben fixiert war, die eher welchen aus dem Baumarkt ähneln, als denen für ein Implatat in den Knochen. Wer auch immer dieses Implatat eingesetzt hatte, unglaublich, wie leichtsinnig vorgegangen und welche Schmerzen für den Hund in Kauf genommen worden waren. Die beiden Zubildungen, die ebenfalls am Oberschenkel entfernt wurden, stellten sich als Zysten heraus, die sich um alte, nicht entfernte Nähte gebildet hatten.

Aber nicht nur die lästige Platte ist er nun endlich los, es wurde auch eine Kreuzband-OP durchgeführt und sein völlig desolates Knie mit stark beschädigtem Meniskus so gut es möglich war “gereinigt”. Und nun steht der, wenn auch aufwendige, Heilungsprozess an. Natürlich wird Cordoba nie gerade und voll funktionstüchtige Hinterbeine wieder gewinnen. Aber dies war von vorneherein klar und Ziel war es, die Lebensqualitität für diesen lebensbejahenden und lebenshungrigen Hund um ein vielfaches zu erhöhen. Ziel erreicht! Auch wenn dies für die Vereinskasse eine sehr hohe Belastung bedeutet, da Cordoba dauerhaft sehr kostenintensive Schmerzmittel benötigt, um ihn weiterhin glücklich durch sein Leben „hoppeln“ zu lassen.

 

CORDOBA…. Eigentlich fehlen die Worte, ihn in seiner gesamten wundervollen Persönlichkeit zu beschreiben. Ein Wesen, dass in jeglicher Hinsicht einen sehr großen Eindruck hinterlassen hat. Mit soviel Gleichmut ging er mit seiner Behinderung und den Schmerzen um. Aber irgendwann halfen auch die starken Medikamenten nicht mehr. Lieben heißt loslassen können. Der Zeitpunkt war am 09.12.13 gekommen….

 

 

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